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Veröffentlicht 08. Juni 2018 680 Aufrufe

Aus Thema Musik Ecke, Stammtisch & Diskussionsrunde

Musik gehört zu unserem Leben dazu. Sie macht uns glücklich oder kann sogar dafür sorgen, dass man endlich die Traurigkeit zulässt. Musik gehört einfach zu uns und das seitdem es uns Menschen gibt. Einst rituelle Zwecke ist Musik heute eine wunderbare Kunst geworden. Musik kann uns Menschen verbinden und unsere Sinne ansprechen. Was liegt da also näher, als dass ein Kind ein Musikinstrument lernen sollte?

Für Kinder ist es sehr sinnvoll, schon recht jung an die Musik herangeführt zu werden. Gerade bei Kindern profitieren Eltern von der Musik. Es geht nicht darum, ein unentdecktes Talent zu erwecken. Es geht um mehr. Wenn Kinder ein Musikinstrument erlernen und das am besten noch in der Musikschule, stärkt dies das Gemeinschaftsgefühl. Wer Musik macht und das zusammen, der gehört auch einfach zusammen. Aber nicht nur die sozialen Kontakte sind wichtig. Das Kind lernt so, in einer Gruppe zu agieren und wird selbstbewusster. Außerdem übernimmt es Verantwortung für das eigene Instrument. Dieses ist wertvoll und braucht eine vernünftige Reinigung und muss immer ordnungsgemäß verstaut werden. Ob Gruppen- oder Einzelunterricht, das Kind wird Respekt entwickeln. Erst nur hinsichtlich des Instruments, aber dieser Respekt wird sich ausweiten auf den Alltag. So werden später Arbeiten eher durchgeführt, das Kind hört anderen Menschen besser zu und vieles mehr.

Wer glaubt das war schon alles, der irrt. Es geht noch weiter. Wenn ein Kind ein Instrument erlernt, wird die Koordination geschult. Nicht anders sieht es mit dem Gedächtnis und der Motorik aus. Kinder die musizieren haben meist eine viel besser Auffassungsgabe und eine bessere Auge-Hand oder Auge-Hand-Fuß Koordination vorzuweisen.

Kinder können schon recht früh ein Instrument erlernen. Umso jünger das Kind ist, desto besser ist dies sogar. Ein Kind lernt recht schnell die Notenschrift kennen, viel besser als Erwachsene. In der Regel können Kinder ab 3 Jahren in Mini-Gruppen der Musikschule gehen oder auch in den Einzelunterricht. Die meisten Eltern wählen aber die Musikgruppe, weil die Kleinsten sich damit wohler fühlen und am besten gefördert werden können.

Welches Instrument zu dem Kind passt, sollten nicht die Eltern entscheiden, sondern das Kind selbst. Bei der musikalischen Früherziehung kann das Kind alle Instrumente für sich ausprobieren und wird so sehen, was am besten ist. Dies kann sich mit der Zeit auch noch ändern, aber dies sollte ebenso frei erlaubt sein. Manche Instrumente können Kinder mit drei Jahren auch noch gar nicht nutzen, wie zum Beispiel die Posaune. Das Klavier hingegen lockt recht viele Kinder an, ebenso wie das Schlagzeug. Kinder sollten sich ausprobieren dürfen, gerade in der Musik. Mit Zwang verleidet man den Kindern nur die Musik, was sehr schade wäre.

Musikschulen gibt es übrigens fast in jeder Stadt und sogar auf den Dörfern. Einfach im Internet recherchieren oder andere Eltern fragen. Kinder werden auch oft im Kindergarten schon an die Musik herangeführt. Zum Beispiel durch einen Besuch von einem Künstler, der Trommel Workshops anbietet und den Kleinen zeigt, was sie erwarten würde. Wenn Eltern recherchieren, werden Sie auf jeden Fall Möglichkeiten finden, wie es den Kindern Freude bereitet, ein Musikinstrument zu erlernen.

Veröffentlich über Didldu Musik


Community Antwort Beiträge

Von Jason
Mitglied seit 2018
Veröffentlicht 02. August 2018

Super Beitrag, aber es gibt nun einmal Kinder, die nichts von Musik halten. Die zwar ihre Kinderlieder trällern, aber die einfach keine Lust haben, zu trommeln oder eine Gitarre in die Hand zu nehmen. Klar, die Förderung sollte da sein. Mein Kind hat Musik früher nie gemocht, jetzt auf der weiterführenden Schule geht er in die Musikklasse und lernt verschiedenste Instrumente und Gesang, neben dem ganz normalen Unterricht. Schlecht ist das nicht. Aber auch wenn Musik noch so viele Vorteile mit sich bringt, sollte man seine Kinder nie zwingen. Das habe ich bei Freunden gesehen, es sorgt für unglückliche Kinder, für gestresste Eltern und einem Zuhause, was nicht mehr mit dem Wohlfühlfaktor gespickt ist. Das finde ich persönlich schade, man sollte Kinder so lassen, wie sie sind und wenn spielerisch nicht gefördert werden kann, sollte man es lassen!

Von Dawid93
Mitglied seit 2018
Veröffentlicht 18. August 2018

Finde ich sehr gut und hab den Beitrag meiner Frau gezeigt. Die hat lange überlegt, ob die Kids in eine Musikschule sollen, jetzt ist sie gleich los und meldet die Kurzen da an. Unsere Kinder sind 5 und 3 Jahre alt und wollen Schlagzeug lernen, aber das geht bei uns zu Hause nicht, da unsere Nachbarn alle schon älter sind und schimpfen. Für den sozialen Kontakt machen wir das jetzt als Eltern und die Kinder freuen sich auf das Schlagzeug. Das Musik so viel bewirken kann, haben wir auch noch nicht gewusst. Danke für den Hinweis!

Von M.Anke
Mitglied seit 2018
Veröffentlicht 27. August 2018

Ich finde das total erschreckend, wie die kleinen Kinder sich schon auf der Straße verhalten. Denen kann es nicht schaden, mehr zu machen und mal nicht so auf den Straßen abzuhängen. Was die reden, von Bier, Zigaretten und Sex. Kaum zu glauben. Daher ist es doch nur sinnvoll, die Kinder ein wenig zu leiten und sich nicht nur selbst zu überlassen. Ran an die Musik. Wie hier schon geschrieben wird, gibt es in jeder Stadt eine Musikschule. Auf dem Dorf sowieso.. Da sollten mal viel mehr Kids angemeldet werden, damit die nicht auf so komische Gedanken kommen. Musik macht alles schöner und lässt die lieben Kleinen vielleicht auch länger lieb bleiben, oder?

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